Trachtenstrip: So erotisch können Dirndl sein

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Eines der sexy Models auf der Homepage Trachtenstrip.

Bad Feilnbach - Noch nie war Brauchtum so sexy! Das Internet-Portal Trachtenstrip.de zeigt hocherotische Aufnahmen von Schönheiten im bayerischen Dirndl! Wir präsentieren einige der heißen Motive.

Dass die Maderln in keinem Kleidungsstück so scharf aussehen wie im Dirndl weiß natürlich jeder Wiesn-Besucher. Doch erotische Fotos von Frauen im Trachten-Look waren bislang Mangelware. Für alle Fans von offenherzigen Dirndl-Schönheiten gibt es die Webseite Trachtenstrip.de. Hier gibt es Erotik pur! Aufgenommen wurden die sexy Dirndl-Fotos auf dem Portal im Rosenheimer Land, im Voralpenraum sowie im Münchner Umland.

"Wir versuchen uns an einem Balanceakt zwischen Schund und Kunst", erklärt Andreas Karosser aus Bad Feilnbach (Kreis Rosenheim), neben Martin Snajdr aus Fürstenfeldbruck der Fotograf und Macher der Seite.

So erotisch können Dirndl sein

So erotisch können Dirndl sein

Entstanden ist die knackige Idee zu Trachtenstrip aus einer Bierlaune heraus. Damals dachten Karosser und seine Spezln: "Erotische Trachten-Fotos - sowas macht doch keiner. Ja, dann packen wir's halt an."

Als erstes Motiv knipste eines der Gründungsmitglieder seine Freundin. Nach und nach kamen immer mehr Models aus dem Kreis Rosenheim hinzu."Die meisten Modelle rekutierten wir direkt vor Ort", erzählt Karosser. "Auf Festen und im Bekanntenkreis." Die sexy Dirndl-Bilder wurden zunächst in Form eines Kalenders veröffentlicht. Der wurde in der Rosenheimer Region im Handumdrehen Kult.

Es dauerte aber auch nicht lange, da entbrannten unter Traditionalisten die ersten Diskussionen über den offenherzigen Kalender. Die Debatte drehte sich um die Frage: Darf Tracht so sexy sein? "Ganz besonders erregte Gemüter hatte ein Forum eines hiesigen Dirndl- und Burschenvereins zu verzeichnen", erzählt Karosser.

Aber ihm liegt es fern, das bayerische Brauchtum zu beschmutzen. Er betont: "Wir sind keine Trachtenverschmäher, verarschen diese nicht oder tun irgendwas anderes schändliches." Im Gegensatz zu den Damen auf der Wiesn, die nach der vierten Maß dem ganzen Bierzelt ungeniert ihr Holz vor der Hüttn präsentieren, kommen die Fotos auf Trachtenstrip.de äußerst stilvoll daher.

Im Laufe der Jahre verlagerte sich der Trachtenstrip-Schwerpunkt vom Kalender ins Internet. Die gedruckten Exemplare für 2009 und 2010 erschienen nur noch in limitierten Auflagen von jeweils ein paar Dutzend Stück. Aber: Wer sich auf der Webseite für den Newsletter registriert, kann sich die Kultobjekte runterladen.

Nach Jahren idealistischer Arbeit, wollen die Macher mit dem Trachtenstrip-Portal endlich auch etwas verdienen. Im Gegensatz zu anderen Erotik-Seiten bleibt man auf Trachtenstrip aber nicht so lange ausgesperrt, bis man einen Mitgliedesbeitrag überweisen hat. Im Gegenteil: Die Fotos sind allen Besuchern frei zugänglich.

Dafür haben die Macher Andreas Karosser und Martin Snajdr vor kurzem das sogenannte Trinkgeld-System eingeführt. Das funktioniert folgendermaßen: Die Fotografen rekrutieren ein fesches Model für erotische Dirndl-Bilder. Dabei wird ein Preis veranschlagt, ab dem sie sich knipsen lässt. Bei Mandy, einem der beliebtesten Models der Seite, waren das gerade einmal 150 Euro. Sobald die Fans diese Summe als Trinkgeld gespendet hatten, sollten die Aufnahmen beginnen.Zur Freude der Macher kam der Betrag binnen kurzer Zeit auf. Karossser: "Das war für uns der Beweis, dass die Trachtenstrip-Fans durchaus bereit waren, uns auch finanziell zu unterstützen." Nun soll sich zeigen, ob sich das benutzerfreundliche Trinkgeld-System langfristig rentiert.

Fotograf Andreas Karosser sieht optimistisch in die Zukunft. Er verspricht: "Das Kapitel Trachtenstrip ist an dieser Stelle noch lange nicht zu Ende."

fro

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